DOROTHEA RADZIK

DR. PHIL. PSYCHOLOGIE

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Meine Jahre der Narrationsforschung an der Universität Zürich haben mich geprägt, die Lebensgeschichten von Menschen als Landkarten zu offenen und manchmal verdeckten Schätzen zu betrachten. So sehe ich mich als Abenteurerin – eine, die gerne nach den Schätzen des menschlichen Seins sucht. Auch nach solchen, die auf den ersten Blick gar nicht so wertvoll erscheinen, wie solche in Form von Schmerz oder Problemen. Dabei bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich die Dinge lieber analysiere oder einfach nur deren Schönheit erfassen will, nämlich das, was Ganzheit ausmacht. Was ich aber auf alle Fälle weiss: Ich liebe es, den roten Faden zu finden und dabei unsichtbare soziale Interaktions- und Kommunikationsmuster sicht- und greifbar zu machen.

Und auch wenn man in einer ersten Begegnung glauben könnte, ich sei ein bisschen schüchtern, könnte man dabei schon bald im eigenen Selbstverständnis herausgefordert werden.

Vielleicht könnte man mich auch als wohlwollenden Querdenker bezeichnen. Jemand halt, der Worte  für das findet, was sich in den Zwischenräumen als Muster abzeichnet - schlicht, unverblümt, unaufgeregt  und trotz aller Stringenz auch manchmal ganz von Herzen.

Menschen sind für mich Sehnende. Sehnende nach Liebe, Sehnende nach Erfüllung von Träumen, auch wenn diese wirtschaftlich kurzerhand in Profitziele verwandelt werden. Und diesem Sehnen möchte ich Raum geben.